Spoonflower – Ein Blick hinter die Kulissen

von | 18. Mai 2021 | Hinter den Kulissen | 1 Kommentar

Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Spoonflower - deiner Quelle für nachhaltig bedruckte Stoffe aus Berlin und dem größten kreativen Netzwerk für außergewöhnliche Textildesigns.
Spoonflower Produktion 2

Als Kim Fraser, die Gründerin von Spoonflower, aus North Carolina im Jahr 2008 auf der Suche nach Gardinen mit großen gelben Punkten war, wurde sie nicht fündig – die aktuellen Stofftrends sahen anders aus. 

Ihre erfolglose Suche war der Grundstein für die Idee, Oberflächen-Designern eine trendunabhängige Verkaufsfläche zu schaffen und eine erste Produktionsstätte mit Blanko-Stoffballen zu füllen. Sie gewann ihren Mann, einen gemeinsamen Freund und bald auch eine Start-Up Förderung für ihre Idee und das kleine Unternehmen war nicht mehr zu bremsen. 

Eine kreative Community – Spoonflower unterstützt Designer und Gewerbetreibende

Durch monatliche Design-Challenges auf Facebook wurden immer mehr Designer auf die Möglichkeit aufmerksam, mit eigenen Textil-Designs auf Spoonflower Geld zu verdienen. 

Neben der Meterware und in der Produktionsstätte genähten Kissenhüllen erweiterte Spoonflower mit den Jahren das Angebot um Tapeten und Geschenkpapier. 

2014, sechs Jahre nach der Gründung waren bereits 14.000 Designer im Spoonflower Shop vertreten und teilten sich einen Gewinn von 1,46 Mio $. Weil diese außergewöhnlichen Designs auch immer interessanter für nähende Kleinunternehmer wurden, schloss sich Spoonflower nicht nur den kreativen Marketplaces an, sondern führte auch frühzeitig Sonderkonditionen für Geschäftskunden und Vielbesteller ein.

Das Konzept ist außergewöhnlich und verbindet heute Designer, Produzenten, Kleinunternehmer und Endkunden zu einer kreativen Community rund um die Welt.

Zweimal im Jahr fördert Spoonflower innovative Projekte von Kleinunternehmern, die somit die Möglichkeit haben, eine Kollektion, einen Messeauftritt oder den eigenen Online-Shop zu finanzieren.

Spoonflower verschreibt sich von Beginn an der Nachhaltigkeit

Seit 2016 beliefert die Spoonflower-Produktionsstätte in Berlin-Neukölln Kunden aus ganz Europa. Die zentral gelegenen Zweigstelle spart so einen langen Transportweg aus den USA, was nur eine von vielen nachhaltig gedachten Produktionsbedingungen ist. Denn bei Spoonflower werden Stoffe, Tapeten und Heimtextilien seit dem ersten Tag nur auf Nachfrage bedruckt, weswegen es hier weder eine Überproduktion noch Produktionsreste gibt. 

Gerade wurde mit dem Baumwollbatist der 23. hochwertige „Roh“-Stoff ins Sortiment genommen, darunter finden sich drei GOTS-zertifizierte Bio-Stoffe (Jersey, Baumwollsatin, Musselin) und mit dem Canvas sogar ein recycelter Stoff. Mit dem revolutionären Fill-A-Yard © Verfahren ist es möglich, mehrere Designs auf einen bestellten Yard zu drucken.

Die Tapeten bestehen aus FSC-zertifiziertem Papier, womit garantiert ist, dass das Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft stammt.

Die für alle Oberflächen verwendeten Farbpigmente sind als ökologisch unbedenklich besiegelt und werden im Trockendruckverfahren verarbeitet – ein massives Wasserersparnis

Bist Du neugierig geworden? Dann klick Dich einmal durch die mittlerweile mehr als 1 Mio. Designs für dein nächstes, ganz individuelles Näh-Projekt oder einen in Berlin produzierten Eyecatcher für deine Inneneinrichtung – und unterstütze damit noch einen Künstler.


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von: Lotta

Über die Autorin

Hey, ich bin Lotta! Ich stelle mir ständig Fragen und will wissen, wie etwas funktioniert. Genauso gerne bin ich mit den Händen kreativ. Beides zusammen vereine ich als Stoffetauschen-Autorin. Hat dir mein Artikel gefallen? Hast du eine Frage oder Anmerkung? Schreibe mir gern einen Kommentar

1 Kommentar

  1. Jeanette Köhler

    Ein interessanter Beitrag und ein tolles teilenswertes Projekt!

    Antworten

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